Verletzungen und Operationen homöopathisch behandeln und begleiten

Die Klassische Homöopathie bei akuten Verletzungen und Unfällen

 

Bei akuten Verletzungen und Unfällen kann die Klassische Homöopathie helfen die Rekonvaleszenz zu verkürzen und Schmerzen zu verringern.

Auch Jahre nach Verletzungen kann die Einnahme eines homöopathischen Mittels dazu führen, dass der letzte Schritt zur vollständigen Heilung vollzogen werden kann.

 

Im Folgenden möchte ich kurz die wichtigsten Verletzungsmittel vorstellen. Die Mittel gebe ich in der Regel als C 30 Potenzen. Bei schweren Verletzungen, z.B. Schleudertraumen, gebe ich akut auch höhere Potenzen z.B. die C1000 im Viertelstundentakt. Die Potenz und Häufigkeit der Mittelgabe richtet sich meist nach der Schwere der Verletzung. In der Regel sind Einmalgaben oder Gaben über einen sehr kurzen Zeitraum ausreichend.

 

Beispiel: starke Prellung des linken Fußes mit Taubheizgefühl im Zeh: Verordnung: abends Arnika C30 drei Zuckerkügelchen (für Prellung, Schwellung, Schock im Gewebe), morgens Hypericum C12 drei Zuckerkügelchen (für eventuelle Nervenverletzung). Dauer der Verordnung: 5 Tage. Rückmeldung bei Verschlimmerung.

 

Eine Kombination von 2 Mittel entspricht zwar nicht der klassischen Homöopathie, es hat sich aber in der Praxis gezeigt, dass eine Kombination von Mitteln in manchen Fällen sinnvoll sein kann. Am besten, man nimmt zwei Mittel nicht zeitgleich, sondern versetzt, also morgens und abends.

 

Arnika: Mittel der Wahl bei allen Arten von Sportverletzung, Verletzungen, Unfällen oder nach Operationen. Z.B. Verstauchungen, Brüche, Schwellungen, Blutergüsse,

 

Aconit: Mittel bei Schock. Dies gilt auch für einen Schock der nur das Gewebe betrifft.

Besonders erfolgreich setze ich diese Mittel ein, wenn nach Verletzungen und anschließender Verletzungspause der Patient Angst vor einer Vollbelastung hat und das Gefühl hat, die verheilte Verletzung würde der sportlichen Belastung nicht standhalten. Empfehlung hier: einmalig 3 Kügelchen C200

 

Rhus Toxicodendron: Mittel bei Verstauchungen, Verrenkungen, Schleudertrauma, Sehnenverletzungen.

 

Staphisagria: Mittel bei Schnittverletzungen, Operationen,

 

Hypericum: Mittel bei Quetschungen, Taubheitsgefühlen, Verletzungen der Nerven, Wirbelsäulenverletzungen,

 

Bellis Perennis: Verletzungen im Unterleib, nach Operationen im Unterleib, besonders bei Frauen. Mittel für Menschen, die zu lange, auch jahrelang gebückt standen (z.B. Gärtner) und nun Rückenprobleme haben.

 

Symphytum: Verletzungen des Auges (besonders des äußeren Auges) infolge von Stoß oder Schlag. Außerdem wird es bei schlecht heilenden Knochenbrüchen angewandt.

 

Silicea: Verletzungen durch Splitter, C30

 

Ruta: Verletzungen der Knochenhaut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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