Der Behandlungsablauf in der Klassischen Homöopathie
Der Heilpraktiker und klassisch arbeitende Homöopath macht bei der ersten Konsultation eine eingehende Anamnese, um nicht nur die Krankheitssymptome, sondern auch die Einzigartigkeit des jeweiligen Patienten (z.B. Nahrungsmittelvorlieben, individuelle Empfindungen, Lieblingstier oder den Wärmehaushalt) herauszuarbeiten. Ziel der Befragung ist es, eine dem Erkrankten möglichst ähnliche Arznei zu finden. Diese Anamnese dauert je nach Umfang der Krankengeschichte des Einzelnen ca. 2 Stunden (bei Kindern in der Regel etwas kürzer als bei Erwachsenen). Danach folgt eine ausführliche Ausarbeitung sowie eine sorgfältige Analyse der vielschichtigen Krankengeschichte unter verschiedenen Gesichtspunkten. Erst nach genauer Auswertung aller zusammengetragener Symptome erfolgt die Gabe des homöopathischen Arzneimittels. Nach dem ersten Termin erfolgen im monatlichen Abstand weitere Termine zur Begleitung und Fortführung der Behandlung. Tiefe Erkrankungen erfordern häufig eine Behandlung über Monate bis zu 2 Jahre.
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